Wie funktioniert der Girokonto Vergleich?

  1. Zahlungseingang pro Monat – falls vorhanden, ansonsten einfach 0 eingeben
  2. EC-Karte: Gehört heute zum Standard
  3. Kreditkarte: Einige Anbieter bieten kostenlose Kreditkarten an (u.a. DKB, Comdirect…)
  4. Welches Guthaben/Minus haben Sie im Schnitt auf dem Konto (dient nur der Zinsberechnung für Guthaben und muss nicht ausgefüllt werden)
  5. Konten vergleichen und passende Angebote anschauen und bei Gefallen direkt online in wenigen Minuten abeschliessen
Unser Tipp:
Aktuell bietet das Girokonto der Postbank einen attraktiven Neukunden-Bonus bis zu 250,- Euro. Sie finden das Girokonto der Postbank in unserem Vergleich.

Zahlungseingang/Monat:
Euro
EC-Karte:
 ja    nein
Kreditkarte:
 ja    nein
Durchschnittliches Guthaben:
Euro
an
Durchschnittliches Minus:
Euro
an
Tagen
Zahlungseingang: {zahlungseingang} € / Guthaben: {guthaben} € an {guthabentage} Tagen
* Werte für gewählten Zeitraum, die Berechnung erfolgt auf Basis der aktuellen Zinssätze. Alle Angaben ohne Gewähr, © 2014 financeAds.net

Ein Girokonto Vergleich lässt sich längst nicht nur auf die Kosten für die Kontoführung reduzieren. Zwar streben viele Sparer nach wie vor ein kostenloses Girokonto an, jedoch sollten auch die restlichen Konditionen und der Service passen. Letztendlich muss das Konto mit den eigenen Ansprüchen übereinstimmen. Wenn alle anderen Rahmenbedingungen stimmen, können Filialnutzer geringe Gebühren verkraften. Wer ausschließlich Online-Banking betreibt, hat jedoch die Auswahl zwischen vielen kostenlosen Angeboten.

Test von Girokonten - blaue SterneKönnen die besten Girokonten im Test die hohen Erwartungen der Kunden erfüllen? Verbraucher geben sich schließlich nicht nur einer kostenlosen Kontoführung zufrieden. Sie wünschen sich auch zahlreiche Extras wie eine gebührenfreie Kreditkarte oder einen Ansprechpartner vor Ort, der bei Problemen zur Seite steht.

Doch selbst die besten Girokonten im Test können nicht alles auf einmal leisten: Vielmehr zeigt sich in den Vergleichen, dass die Geldinstitute inzwischen stark auf den Nutzer zugeschnittene Angebote zur Verfügung stellen.

Wer seine Transaktionen ausschließlich in der Filiale tätigt, wird deshalb verstärkt zur Kasse gebeten. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) werden bis zu 155 Euro im Jahr fällig. Das für die Unternehmen weniger aufwendige Online-Banking bleibt hingegen oftmals kostenlos – hier tun sich neben den Filialbanken insbesondere die preiswerten Direktbanken hervor. Die günstigsten Girokonten sehen oftmals keinen Service vor Ort vor. Wer gleichzeitig Filiale und Online-Banking nutzt, zahlt laut DISQ bis zu zehn Euro im Monat.

Schauen Sie sich in unserem Girkontovergleich jetzt die Testsiegel der jeweiligen Bank an. Bei Gefallen können Sie direkt online in wenigen Minuten ihr neues Girokonto eröffnen.

Durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) stehen viele Banken mit dem Rücken zur Wand. Schließlich müssen die Geldinstitute für ihr Kapital, dass sie bei der EZB anlegen, inzwischen Strafzinsen bezahlen. Ein Ende der Niedrigzinsen ist momentan nicht in Sicht, im Gegenteil: Der Leitzins wurde im März 2016 zum ersten Mal auf 0,0 Prozent abgesenkt. Das geht langfristig auch nicht an den Kunden vorbei. Die hier vorgestellten Testergebnisse sind deshalb nicht statisch, vielmehr können die Banken ihre Konditionen anpassen. Deshalb lohnt sich zusätzlich ein individueller Vergleich der Angebote. Die besten Girokonten im Test geben aber bereits einen guten Überblick, weil sie speziell auf bestimmte Ziel- und Nutzergruppen ausgerichtet sind.

Beste Girokonten im Test der Direktbanken

Die günstigen Direktbanken, die ausschließlich über Internet und Telefon erreichbar sind, standen im Fokus von N24. Der Nachrichtensender präsentierte in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) die besten Girokonten. Im Test wurden zehn Direktbanken unter die Lupe genommen. Die Konditionen flossen zur Hälfte, Transparenz und Kundenservice jeweils zu einem Viertel in die Gesamtnote ein.

Die besten Girokonten im Test überzeugten durch eine kostenlose Kontoführung, die unabhängig von einem bestimmten Geldeingang gewährt wurde. Nicht nur die Kunden des Testsiegers DKB können im Ausland kostenlos Geld abheben. Auch bei der Comdirect Bank, Consorsbank, DAB Bank sowie Wüstenrot Direct ist dies möglich. Aber nur bei der erstplatzierten DKB wurde das Guthaben zusätzlich verzinst – zum Zeitpunkt des Tests mit 0,10 Prozent. Als einziger Anbieter erhielt die Deutsche Kreditbank deshalb eine sehr gute Note im Bereich der Konditionen. Mit einigem Abstand folgen die DAB Bank und Wüstenrot Direct.

In den anderen Bereichen schaffte es die DKB nicht unter die drei besten Anbieter. 1822direkt zeichnet sich durch die höchste Transparenz aus. Aufgrund der Schwächen in den anderen Bereichen reichte es insgesamt aber nur zu einer befriedigenden Note. Auch die insgesamt deutlich besser platzierten Consorsbank (Platz zwei) und Wüstenrot Direct (Platz drei) sind nach Einschätzung der Experten sehr transparent.

Einen vorbildlichen Umgang mit ihren Kunden pflegen Comdirect (Note 1,1) sowie die Consorsbank und ING-DiBa (1,2). Beide Banken erhalten insgesamt die Note gut. Nicht zu den besten Girokonten im Test zählen die Angebote der 1822 Direkt, Netbank, Volkswagen Bank sowie Norisbank. Die vier Geldinstitute erreichten jeweils eine befriedigende Note.

Girokonto Test von N24 im Überblick:

  • Veröffentlicht: Januar 2016
  • Im Vergleich: 10 Direktbanken

Kriterien:

  • Konditionen: 50 %
  • Transparenz und Komfort: 25 %
  • Kundenservice: 25 %

Testsieger bei Direktbanken

Bank Note
DKB Gut (1,5)
Consorsbank Gut (1,6)
Wüstenrot Direct Gut (1,8)
DAB Bank Gut (1,7)
ING-DiBa Gut (1,8)
Comdirect Gut (1,9)

Beste Girokonten im Test der Filialbanken

Bestes Girokonto muss viele Kriterien erfüllenNicht zu verwechseln ist dieser Test mit einem älteren Vergleich, bei dem der Auftraggeber und das ausführende Institut einen ähnlichen Namen haben. So testete das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) im Auftrag des Senders n-tv. Im Blickpunkt standen bei diesem Test nicht die Direkt-, sondern die Filialbanken.

26 Unternehmen standen auf dem Prüfstand. Die Tester unterschieden zwischen drei Kundenprofilen: Neben reinen Online-Bankern und ausschließlichen Filial-Nutzern gibt es auch eine dritte Gruppe, die beide Arten nutzt. In allen drei Kategorien ist ein großer Unterschied zwischen den besten und schlechtesten Girokonten erkennbar. Nicht nur die Gebühren für die Kontoführung, auch die Dispozinsen driften weit auseinander. Kunden müssen bis zu 12,50 Prozent für eine genehmigte Überziehung zahlen. Gerät ein Verbraucher ohne Erlaubnis in die roten Zahlen oder überzieht den vereinbarten Dispokredit, werden bis zu 16,75 Prozent fällig.

Die besten Girokonten im Test verzichten auf solche horrenden Zusatzkosten. Allerdings ist die beste reine Filialbank nicht ganz kostenlos. Die Sparkasse Mainfranken-Würzburg erhebt laut DISQ jedoch weitaus unterdurchschnittliche Gebühren. Das Girokonto beinhaltet außerdem eine gebührenfreie Partner-Girocard und eine günstige Kreditkarte. Dafür erhalten die Kunden einen exzellenten Service, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zur Konkurrenz stark ist.

Günstiger wird es für Kunden, die ihre Bankgeschäfte nicht nur über die Filiale abwickeln. Mit zusätzlichem Online-Banking ist die BBBank erste Wahl. Die Kontoführung ist ebenso kostenlos wie die Girocard, zudem ist das Überziehen des Kontos für geringe Sollzinsen möglich.

Noch bessere Konditionen hält nur das reine Online-Banking bereit: Hier liegt die Santander Bank auf dem ersten Rang. Allein nach der Punktzahl hat die Santander Bank das beste Girokonto im ganzen Test. Das liegt nicht nur an der kostenlosen Kontoführung, sondern auch an der zusätzlichen Verzinsung des Guthabens. Zum Testzeitpunkt (1. Juli 2015) gewährte die Santander Bank Zinsen in Höhe von 0,25 Prozent und hob sich damit stark von der Masse ab.

Girokonto Test von n-tv im Überblick:

  • Veröffentlicht: September 2015
  • Im Vergleich: 26 Filialbanken

Kriterien:

  • Konditionen: 50 %
  • Filial- und Zusatzservices: 50 %

Testsieger bei den Filialbanken

Bestes Filialbanking
Sparkasse Mainfranken Würzburg Sehr gut (72,4 Pkt.)
BBBank Sehr gut (71,7 Pkt.)
Sparda-Bank West Sehr gut (69,7 Pkt.)
Bestes Filial- und Online-Banking
BBBank Sehr gut (72,3 Pkt.)
Sparda-Bank West Sehr gut (70,2 Pkt.)
Sparkasse Mainfranken Würzburg Sehr gut (70,2 Pkt.)
Bestes Online-Banking
Santander Bank Sehr gut (80,8 Pkt.)
Targobank Sehr gut (75,3 Pkt.)
Kreissparkasse München Starnberg Ebersberg Sehr gut (74,7 Pkt.)

Bestes Girokonto bei Stiftung Warentest

Auf die Urteile der Stiftung Warentest vertrauen Millionen Deutsche. Auch die Girokonten wurden mehrmals von den Verbraucherschützern auf ihre Schwachstellen überprüft. Die letzten Tests der Stiftung Warentest liegen ein wenig länger zurück. Die angesehene Organisation testete:

  • Im Finanztest 9/2015 die Höhe der Dispozinsen
  • Im Finanztest 6/2014 die Girokonten in allen Facetten

Dispozinsen im Test der Stiftung Warentest

Der Vergleich der Dispozinsen ist für Verbraucher deshalb besonders interessant, weil nicht wenige Banken die Kosten für Überziehungen lieber im Verborgenen behalten. Stiftung Warentest ermittelte die Dispozinsen auch explizit bei den „Verweigerern“. Fast 1.500 Geldinstitute kamen unter die Lupe. Ergebnis des umfangreichen Tests: Die Banken verlangen bis zu 16 Prozent Dispozinsen. Das ist ein Unterschied von über 11 Prozentpunkten zum günstigsten Geldinstitute. Als Empfehlung geben die Experten Verbrauchern einen Wert von deutlich unter 10 Prozent als akzeptabel mit an die Hand.

Von den großen Anbietern weist die Targobank mit 7,79 bis 12,75 Dispozinsen die höchste Spanne auf. Die Deutsche Bank ist zwischen 7,95 und 10,95 Prozent tendenziell am günstigsten. Fast gleichauf liegen die Commerzbank (9,25 bis 11,25 %) und Postbank (9,08 bis 10,95). Die Testsieger, allen voran die Deutsche Skatbank, verlangen jedoch einen deutlich geringen Aufschlag.

Stiftung Warentest Dispozinsen Test im Überblick:

  • Veröffentlicht: Finanztest 8/2015
  • Im Vergleich: 1.472 Banken und Sparkassen
  • Kriterien: Höhe der Dispozinsen

Tops & Flops:

Beste Banken Dispozins
Deutsche Skatbank 4,49 %
Augsburger Aktienbank 5,05 %
Fidor Bank 6,60 %
Pax-Bank 6,63 %
Bank für Kirche und Diakonie 6,74 %
Schlechteste Banken Dispozins
Raiffeisenbank Trostberg-Traunraut 7,50 – 16,00 %
VR Bank Saarpfalz 13,90 %
Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost 13,75 %
Volksbank Kierspe 13,75 %
Volksbank Schupbach 13,50 %

Girokonto Testergebnisse im Finanztest 2014

Bewertung von Girokonten mit LupeIm Finanztest 6/2014 hat Stiftung Warentest nicht nur die Dispozinsen, sondern alle Facetten eines guten Girokontos geprüft. Ein Qualitätsurteil stellen die Verbraucherschützer nicht aus. Dafür geben sie in einer Liste einen genauen Überblick über die günstigsten Girokonten auf dem Markt. Es wird zum Beispiel ersichtlich, wer eine gebührenfreie Kreditkarte bereithält oder ob das kostenlose Girokonto mit einem festen Zahlungseingang oder dem Kauf von Genossenschaftsanteilen verknüpft ist.

Stiftung Warentest macht einen Unterschied zwischen Filial- und Onlinenutzern: Während für Online-Banking mitsamt Kreditkarte bis zu 40 Euro im Jahr gerechtfertigt sind, sollten Filialnutzer für dieses Paket nicht mehr als 80 Euro ausgeben.

Für Online-Kunden stehen zahlreiche Angebote zur Verfügung, die zum Zeitpunkt des Tests komplett kostenlos waren. Die besten Girokonten im Test umfassen für Online-Nutzer außerdem gebührenfreie Giro- und Kreditkarten. Von den überregionalen Banken ohne Kosten überzeugt 1822Direkt durch die niedrigsten Dispozinsen ist auch die regional tätige PSD in einigen Städten und Bundesländern sehr günstig.

Für Filialnutzer bleibt auf Bundesebene ausschließlich die Wüstenrot Bank komplett kostenlos. Die Dispozinsen der Direktbank sind mit 11,30 Prozent etwas erhöht. Regional kommt die PSD in Berlin-Brandenburg und in Hessen-Thüringen in Frage. Die Dispozinsen sind niedriger als bei der Wüstenrot Bank. Das gilt auch für die überregional tätige Edekabank, die allerdings jährlich pauschal einen Euro in Rechnung stellt. Für die Kreditkarte werden pro Jahr zehn Euro berechnet. Insgesamt zahlen Kunden also weniger als einen Euro pro Monat.

Stiftung Warentest Girokonto Test im Überblick:

Veröffentlicht: Finanztest 6/2014

Im Vergleich: 176 Girokonten von 91 Banken

Kriterien: Preisvergleich für Kontoführung, Girocard, Kreditkarte, Online-Banking

Testsieger:

Für Online-Nutzer:

  • Comdirect Bank: Girokonto
  • Cortal Consors: Girokonto
  • DAB Bank: Girokonto
  • ING-Diba: Girokonto
  • Norisbank: Top-Girokonto
  • PSD Berlin-Brandenburg: GiroDirekt
  • PSD Hessen-Thüringen: GiroDirekt
  • PSD Köln: GiroDirekt
  • Targobank: Online-Konto
  • Wüstenrot Bank: Top-Giro

Für Filialnutzer:

  • PSD Berlin-Brandenburg: GiroDirekt
  • PSD Hessen-Thüringen: GiroDirekt
  • Wüstenrot Bank: Top-Giro

Focus Money testet 2015 Girokonten

Unter regionalen Gesichtspunkten ist der Test des Magazins Focus-Money aus dem Jahr 2015 interessant. Die Experten verglichen das Preis-Leistungs-Verhältnis von Direkt- und Filialbanken in zehn deutschen Großstädten.

Als Testsieger zeichnen sich fast ausschließlich Geldinstitute mit regionaler Ausrichtung, insbesondere die Sparkasse aus. Dies ist dadurch zu erklären, dass die Anzahl und Öffnungszeiten der Filialen für die Bewertung eine große Rolle spielte. Somit konnten teilweise auch schlechtere Konditionen ausgeglichen werden. Zur anderen Hälfte wurde das Konto bewertet. Hier gab es vor allem Punkte für die Grundgebühr (24 Punkte), das Automatennetz im In- und Ausland (20 Zähler), den Dispokredit (8 Punkte) sowie die Kreditkartengebühr (6 Punkte).

Neben den regionalen Testsiegern stellte Focus-Money auch die besten Angebote für Online- und Filialnutzer sowie für reine Online-Banker vor. Wer beide Arten nutzt, ist laut Focus-Money am besten mit der Commerzbank beraten. Sie erreichte den ersten Rang durch ihre hohe Präsenz mit durchschnittlich 23 Filialen pro Stadt. Das gilt auch für die zweitplatzierte Postbank, die aber über die schlechteren Konditionen verfügt. Das beste Konto hat indes die Santander Bank, die allerdings über durchschnittlich nur drei Filialen pro Stadt verfügt. Dafür bietet die Santander Bank ebenso wie die Targobank eine zusätzliche Kreditkarte. Bei der Commerzbank werden 34,90 Euro fällig. Dazu kommt eine monatliche Grundgebühr von 10 Euro, während die anderen beiden Geldinstitute ohne diese pauschale Zahlung auskommen. Für die sehr gute Erreichbarkeit müssen Kunden also einen vergleichsweise hohen Preis zahlen.

Im Vergleich der Direktbanken liegt die DKB vor der Consorsbank und der DAB Bank. Die besten Girokonten im Test beinhalten allesamt eine kostenlose Kreditkarte. Für die DKB geben die vergleichsweise niedrigen Dispozinsen und die vielfältigen TAN-Optionen beim Online-Banking den Ausschlag.

Focus-Money: Girokonto Test im Überblick:

Veröffentlicht: März 2015

Im Vergleich: 58 Banken mit 67 Girokonten

Kriterien:

  • Konto
  • Filialnetz (nicht gewertet bei Online-Nutzung)

Regionale Testsieger:

  • Berlin: Berliner Sparkasse (Girokonto Komfort)
  • Dortmund: Dortmunder Volksbank (Privatkonto Pauschal)
  • Düsseldorf: Stadtsparkasse Düsseldorf (Vorteilskonto Pur)
  • Dresden: Ostsächsische Sparkasse Dresden (Saxx Tempo)
  • Frankfurt: Frankfurter Sparkasse (PrivatKonto Premium)
  • Hamburg: Commerzbank (0-Euro-Konto)
  • Köln: Sparkasse Köln Bonn (Giro Extra)
  • Leipzig: Sparkasse Leipzig (Giro Fix)
  • München: Stadtsparkasse München (Privatgirokonto Direkt)
  • Stuttgart: Volksbank Stuttgart (GiroBankier)

Bundesweite Testsieger:

Geldinstitut Girokonto Nutzungsart
Commerzbank 0-Euro-Konto Online und Filiale
DKB DKB Cash Nur online

Beste Girokonten für Studenten im DKI-Test

Girokonto Test für Studenten: Studentin am AutomatenEinen Test für die junge Zielgruppe hat das Deutsche Kundeninstitut durchgeführt. Die Ergebnisse des DKI wurden in der Zeitung €uro am Sonntag (Ausgabe 31/2015) der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Test machte sich auf die Suche nach den besten „Studentenkonten“. Doch die meisten Girokonten stehen auch anderen jungen Leuten offen, die noch in der Ausbildung oder im Freiwilligendienst sind. Wichtig ist oft die Altersbeschränkung: So enden viele Angebote im Alter von 27 Jahren, manche sind sogar bis zum 30. Lebensjahr verfügbar.

Als beste Girokonten für Studenten und andere junge Leute zeichnen sich die Angebote der Berliner Volksbank im klassischen Filialbetrieb sowie der 1822Direkt im Online-Geschäft aus. Sie hängen ihre Konkurrenten jeweils klar ab. Den Grundstein für den Erfolg legten beide Geldinstitute durch die besten Konditionen, also die geringsten Gebühren im Vergleich zur Konkurrenz.

Darüber hinaus werteten die Experten aus, was das Angebot außerdem umfasste – von der Kreditkarte bis zum Geld abheben im Ausland. In diesem Bereich sind die Postbank (Filiale) und Comdirect (Direkt) am besten aufgestellt. Den besten Kundenservice genießen Studenten ebenso bei der Comdirect beziehungsweise im Filialbetrieb bei der Stadtsparkasse München, gefolgt von der Hypo Vereinsbank.

Euro am Sonntag: Girokonto Test im Überblick:

Veröffentlicht: €uro am Sonntag 31/2015 (Juli)

Im Vergleich: 20 Filial- und 9 Direktbanken

Kriterien:

  • Angebotspalette: 40 %
  • Konditionen: 30 %
  • Kundenservice: 30 %

Testsieger:

Bestes Filialbanking
Berliner Volksbank Sehr gut (89,2 Pkt.)
Berliner Sparkasse Sehr gut (84,5 Pkt.)
Targobank Sehr gut (83,7 Pkt.)
Bestes Onlinebanking
1822 direkt Sehr gut (89,6 Pkt.)
DKB Sehr gut (83,4 Pkt.)
ING-DiBa Sehr gut (83,4 Pkt.)

Checkliste für das beste Konto

Die Testergebnisse sind nicht nur an unterschiedliche Zielgruppen gerichtet, legen aber ähnliche Anforderungen an ein gutes Girokonto. Wer die Angebote selbst vergleichen möchte, kann sich an dieser Checkliste orientieren:

  • Grundgebühr: am besten kostenlos, bei Filialnutzung sind 40 bis 80 Euro vertretbar
  • Dispozinsen: möglichst gering, deutlich unter 10 % empfehlenswert
  • Karten: kostenlose EC-/Partner-Karte sowie gebührenfreie oder günstige Kreditkarte sind für viele Kunden wichtig
  • Gelb abheben im Ausland: hohe Gebühren von bis zu 6 % lassen sich durch einen Vergleich leicht vermeiden
  • Voraussetzungen: ob das Konto allen offen steht oder regelmäßige Geldeingänge bzw. der Erwerb von Genossenschaftsanteilen notwendig ist
  • Filialen: Wer nicht nur Online-Banking betreibt, sollte auch die Anzahl der Filialen sowie die Öffnungszeiten checken
  • Automatennetz: viele Möglichkeiten zum Geld abheben von Vorteil
  • Sicherheit beim Online-Banking: wie die Daten verschlüsselt werden und welche Tan-Varianten angeboten werden
  • Weitere kleinere Kosten wie beispielsweise für die Änderung eines Dauerauftrags oder das Zusenden von Kontoauszügen per Post sind nicht außer Acht zu lassen

Die besten Girokonten im Test können nicht immer alle Anforderungen auf einmal erfüllen. Kostenlose Angebote gibt es für Online-Banker genug. Doch durch die versteckten Gebühren und unterschiedlichen Extras lohnt sich ein Vergleich auf jeden Fall. Das gilt auch für Filialnutzer, die bereit sind, ein paar Euro für ein Girokonto zu zahlen. Auf diese Art und Weise erhalten sie einen Überblick über die Anbieter mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Girokonto Vergleich Checkliste

Die Rechnung der Stiftung Warentest beruht nicht nur auf den Kosten für die Kontoführung, sondern auch allen weiteren Ausgaben, zum Beispiel für die Kreditkarte. Worauf Sparer im Girokonto Vergleich achten sollten, ist in dieser Checkliste zusammengefasst:

  • Kosten für die Kontoführung (ist ein gebührenfreies Konto an bestimmte Voraussetzungen geknüpft?)
  • Großes Automatennetz in Deutschland, das Kunden flächendeckend mit Cash versorgt
  • Geld abheben im Ausland am besten auch außerhalb der €uro-Zone & keine/geringe jährliche Kosten für Kreditkarte
  • Geringe Dispozinsen, die nach Empfehlung der Stiftung Warentest „deutlich unter 10 Prozent“ liegen sollten
  • Als Filialnutzer: keine oder niedrige Servicegebühren, insbesondere für beleghafte Buchungen sowie eine große Auswahl an Anlaufstellen hilfreich
  • Als Online-Nutzer: Sicheres Online-Banking über TAN-Verfahren und moderne Apps für unterwegs

Zusätzlich können auch die Guthabenzinsen verglichen werden. Dass das Girokonto für Privatkunden etwas abwirft, wird allerdings immer seltener. Einige sehr wohlhabende Geschäfts- und Firmenkunden werden von bestimmten Geldinstituten mittlerweile mit negativen Zinsen belastet. Für Privatkunden ist eine solche Bestrafung seitens der Banken derzeit aber nicht in Sicht.

Girokonto Vergleich: Anbieter im Überblick

Die Konditionen gehen zwischen den Geldinstituten deutlich auseinander, so dass sich ein Girokonto Vergleich in jedem Fall lohnt. Dabei kann jeder Sparer selbst gewichten, welche Aspekte besonders wichtig sind. Wer nie außerhalb der EU reist, benötigt nicht zwingend eine Kreditkarte, die das kostenlose Abheben von Bargeld weltweit möglich macht. Innerhalb der eigenen Währung ist das Abheben mit einer Kreditkarte bei den meisten Geldinstituten kostenlos.

Unser Girokonto Vergleich stellt die größten überregionalen Anbieter gegenüber. Regional verwurzelte Geldinstitute wie die Sparkassen, Volksbanken oder Sparda-Banken bieten je nach Gebiet unterschiedliche Konditionen. Vor Ort können Verbraucher im Preis-Aushang einen Überblick über die genauen Bedingungen erhalten.

Konto Vergleich – Qual der Wahl

Je nach Nutzungsart gehen die Kosten für das Girokonto deutlich auseinander, wie das Deutsche Institut für Service-Qualität im Auftrag des Nachrichtensenders n-tv festgestellt hat. Im September 2015 zahlten Kunden bei den Filialbanken allein für die Kontoführung bis zu 155 Euro pro Jahr, wenn die Bankgeschäfte ausschließlich vor Ort erledigt werden. Wer die Filialnutzung mit Online-Banking kombiniert, muss bis zu 120 Euro einplanen. Bei einer reinen Abwicklung über das Internet werden bis zu 59 Euro fällig, wobei das Girokonto meistens kostenlos bleibt.

Kunden sollten aber nicht nur die Fixkosten betrachten, sondern auch mögliche einmalige Belastungen. Werden Buchungen beleghaft, also mit Unterstützung eines Mitarbeiters, ausgeführt, berechnen immer mehr Geldinstitute eine Pauschale von meistens 1,50 Euro. Bei einer regelmäßigen Filialnutzung kann sich dieser vermeintlich kleine Betrag zu einer größeren Summe addieren.

Die Geldinstitute lassen sich den Service also immer mehr kosten, weil sie durch die anhaltend niedrigen Zinsen zu größeren Einnahmen gezwungen werden. Doch welche Gebühren sind akzeptabel und welche Angebote überteuert? Stiftung Warentest gibt Verbrauchern eine Orientierungshilfe an die Hand: Als Filialnutzer lohnt sich ein Wechsel etwa ab jährlichen Ausgaben in Höhe von 80 Euro, während Online-Banker nicht mehr als die Hälfte zahlen sollten.

Jede Bank oder Sparkasse bietet heute verschiedene Kontomodelle an – vom kostenlosen Girokonto, einem Jugendkonto für Heranwachsende bis zum Girokonto mit Kreditkarte und zusätzlichen Serviceoptionen. Mit einem Girokonto können Sie nicht nur den Zahlungsverkehr abwickeln – sondern auch sparen. Diverse Banken schreiben Ihnen für das Guthaben Zinsen gut.

Girokonto eröffnen

Wer sich für einen bestimmten Anbieter entschieden hat, kann heutzutage oft in Windeseile ein Girokonto eröffnen. Der klassische Weg führt in die Bank, wo die Berater beim Ausfüllen des Antrags behilflich sind. Mit einem Personalausweis oder Reisepass können sich Neukunden vor Ort direkt ausweisen. Minderjährige benötigen zusätzliche eine Einverständniserklärung des gesetzlichen Vertreters, siehe hier auch Girkontokonto für Schüler oder Jugendkonto.

Außerdem können Kunden ihr Konto Schritt für Schritt online eröffnen. Bei Filialbanken ist dies eine weitere Option, bei Direktbanken die einzige Möglichkeit. Zunächst müssen die wichtigsten persönlichen Daten preisgegeben werden. Danach erfolgt die Identifizierung, die nicht immer im Internet durchgeführt werden kann. Bei den fortschrittlichen Geldinstituten können sich Kunden per Video-Ident im Stream direkt an ihrem Bildschirm ausweisen. Bei anderen Anbietern bleibt den Verbrauchern jedoch nicht ein Gang zur Postfiliale erspart, wo sie sich gegenüber einem Mitarbeiter identifizieren müssen (PostIdent).

Nicht wenige Geldinstitute schaffen mit einem Startguthaben einen zusätzlichen Anreiz für einen Wechsel des Girokontos. Üblich sind Sofort-Prämien zwischen 50 und 100 Euro. Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeberartikel zum Thema Girokonto mit Startguthaben.  Dadurch sollten sich Kunden aber nicht locken lassen, wenn die übrigen Konditionen nicht wie gewünscht ausfallen. Das Startguthaben wird nur in den seltensten Fällen tatsächlich sofort ohne Bedingungen ausgezahlt. Stattdessen setzen viele Banken zunächst eine regelmäßige Nutzung (mehrere Transaktionen pro Monat) oder einen mehrmaligen Gehaltseingang voraus. Das Startguthaben wird oft aktionsweise bereitgestellt, so dass sich die Prämien im nächsten Quartal ändern können. Außerdem halten viele Banken Extras für die Kundentreue bereit, zum Beispiel, indem sie ihren Mitgliedern Rabatte bei Partnerunternehmen gewähren.

Zinsen aufs Girokonto nicht alles

Die Angebotspalette der Girokonten ist inzwischen riesig. Welches Bankkonto passt am besten zu Ihnen? Unser Girokontovergleich gibt Ihnen die Möglichkeit, sich nicht nur schnell und einfach über aktuell angebotene Konten namhafter Banken zu informieren. Der Konto-Vergleich zeigt auch auf, wo das Guthaben verzinst wird, ob die kostenlose Kontoführung an einen Mindestgeldeingang gebunden ist und die Testergebnisse der Girokonto-Anbieter.

Warum das Girokonto vergleichen?

Junges Paar beim KontovergleichDie Eröffnung eines Girokontos ist in vielen Banken heute Alltag. Als Bankkunde füllen Sie den Antrag am Schalter aus, unterschreiben das Ganze, weisen sich aus – und brauchen in der Regel nur auf die Unterlagen zu warten. Warum sollte es also Sinn machen, erst mit unserem Vergleich nach einem Girokonto-Anbieter zu suchen?

Leider ist in der Praxis Girokonto nicht gleich Girokonto. Auch wenn durch Banken regelmäßig mit kostenloser Kontoführung und Kreditkarte geworben wird – bei den Konditionen und Leistungen sind teils deutliche Unterschiede an der Tagesordnung. Als Verbraucher müssen Sie deshalb hinter die Kulissen schauen und auf Detail-Informationen achten.

Zur ersten Hürde kann beispielsweise die kostenlose Kontoführung werden.

Mögliche Probleme
Wer seine Transaktionen ausschließlich in der Filiale tätigt, wird deshalb verstärkt zur Kasse gebeten. Nach Angaben des Deutschen Instituts für Service-Qualität (DISQ) werden bis zu 155 Euro im Jahr fällig. Das für die Unternehmen weniger aufwendige Online-Banking bleibt hingegen oftmals kostenlos – hier tun sich neben den Filialbanken insbesondere die preiswerten Direktbanken hervor. Die günstigsten Girokonten sehen oftmals keinen Service vor Ort vor. Wer gleichzeitig Filiale und Online-Banking nutzt, zahlt laut DISQ bis zu zehn Euro im Monat.

Haben Sie diesen Hinweis überlesen, kann es teuer werden – wenn Ihre Bank das Konto plötzlich mit Kontoführungsgebühren belastet. Unterschiede beim Girokonto ergeben sich aber noch an anderen Stellen. Die Höhe der Dispozinsen gehört genauso dazu wie die Tatsache, dass mit dem Konto ausgegebene Kreditkarten oft nur im ersten Jahr kostenlos sind. Achten Sie in unserem Vergleichsrechner übrigens auch auf das Thema Online-Banking. Einige Banken bieten Ihnen zwar das mobileTAN-Verfahren an, verlangen aber für das Versenden der mTAN-SMS ein Entgelt. Letzteres ist zwar nur wenige Cent hoch, kann sich bei entsprechender Nutzung des Onlinebankings aber durchaus summieren.

Empfehlung in eigener Sache: Besuchen Sie auch unser Fachportal zum Thema Kreditvergleich!

Beobachten Sie Ihr Nutzungsverhalten des alten Girokontos und lassen Sie dieses in die Entscheidung beim Kontowechsel einfließen. Unterm Strich kann es sich auszahlen, eine höhere Kontoführungsgebühr in Kauf zu nehmen, wenn andere Leistungen im Vergleich zu Konkurrenzkonten günstiger oder kostenlos sind.

Welches Konto passt zu mir?

Fakt ist: Unser Girokonto Vergleich macht aus mehrfacher Hinsicht Sinn. Einerseits finden Sie damit ein Konto, das keine größeren Kosten im Alltag verursacht. Auf der anderen Seite sichern Sie sich mit dem Vergleich Habenzinsen für Ihr Guthaben. Generell ist an dieser Stelle die Frage vernünftig, welche Leistungen Sie überhaupt brauchen. Was Ihnen bei der Kontoführung wichtig ist, muss in die Entscheidung unbedingt einfließen.

Girokonto A1
Girokonto B2
Kontoführungsgebühr:
– kostenlos
4,99 Euro
Buchungspostengebühr:
9 Cent je Buchung
– kostenlos
Buchungen je Monat:
25
33
Anzahl beleghafte Buchungen
3
4
Anzahl mTAN (SMS):
15
23
Gesamtkosten:
8,70 Euro
9,91 Euro
)1 – Kosten mTAN-SMS 8 Cent je SMS, Kosten beleghafte Buchungen 1,75 Euro je Buchung
)2 – Kosten mTAN-SMS 4 Cent je SMS, Kosten beleghafte Buchungen 1,00 Euro je Buchung
Sind Sie kaum im Ausland unterwegs und Shoppen selten im Internet? Dann macht eine Kreditkarte wenig Sinn. Sie sollten sich auch die Frage stellen, ob ein hoher Dispositionskredit oder das kostenlose Depot für Sie nützlich sind.
Tipp:
Verschiedene Banken berechnen Gebühren für jede einzelne Buchung. Buchungspostengebühren können sich im Saldo – auch wenn je Einzelbuchung nur wenige Cent abgerechnet werden – zu höheren Beträgen summieren. Besonders teuer wird es übrigens im Fall beleghafter Buchungen, die schnell mit 1,50 Euro oder mehr zu Buche schlagen.

Weitere Tipps zum Online Kontovergleich

Achten Sie auch darauf, welche Karten zum Girokonto gehören. Gerade beim Thema Automatennetz kann es zu unangenehmen Überraschungen kommen, wenn Sie für Bargeldverfügungen weite Wegstrecken in Kauf nehmen müssen. Vergewissern Sie sich vorab, wo der nächste Geldautomat Ihrer Bank steht.


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